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Über Bohinj
Die blühenden Kulturlandschaft
Viele Pflanzen haben ihre Existenz und ihr Überleben dem Menschen zu verdanken. Eine tausendjährige Symbiose von Mensch und Natur hat in den Julischen Alpen die Landschaft geprägt und somit den Lebensraum für viele Pflanzen.
Ohne die fleißige Arbeit der Einwohner wären die Wiesen durch Wald verdrängt worden, der in den höheren Berglagen in Krummholz und Felsen übergegangen wäre – und all dieser wunderschöne Blumenreichtum der Wiesen vom Tal bis hin zum Hochgebirge wäre verloren gewesen.
Die Viehzucht, die auf der autochthonen Rinderrasse – Bohinjer Ciki – basierte, erforderte eine respektvolle und überlegte Nutzung der natürlichen Gegebenheiten. Wegen des nassen Klimas wurden künstliche Objekte – Heuharfen – für das Trocknen von Heu gebaut. Sennhütten auf den Almen dienten den Hirten als Bleibe und Holzheustadel entstanden zur Lagerung des Heus über den Winter.
All dies prägte die Landschaft um Bohinj in großem Maße – es entstand eine edle Kulturlandschaft von außergewöhnlicher Schönheit, auf die die Einwohner berechtigterweise stolz sein können.
Für das Bewahren des Blütenreichtums in Bohinj und in den Alpen überhaupt ist das Bewahren einer Kulturlandschaft mit extensiver Viehzucht – also mit der traditionellen Heuherstellung – von außerordentlich großer Bedeutung.
Das Internationale Alpenblumenfestival dient auch dem Forschen nach Wegen für ein gutes Zusammenleben von Mensch und Natur in der Zukunft – mit dem Ziel, dass unsere Kinder die Schönheiten der blühenden Felder bewundern können.
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