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Eisenhüttenwesen:
Frühgeschichte 
Ajdovski gradec, der Schauplatz der Dichtung Krst pri Savici, in der unser größter Dichter France Prešeren auf seine poetische Art die Christianisierung beschrieb, ist außerdem auch ein archäologischer Fundort. Man könnte Ajdovski gradec auch als das Symbol des Eisenhüttenwesens in Bohinj bezeichnen. Und gerade das Eisenhüttenwesen war mehr als 2500 Jahre ein bedeutender Entwicklungsfaktor in Bohinj. Diese Gegend wurde bereits in der Bronzezeit besiedelt, was auch einige archäologische Fundgegenstände bestätigen. Archäologen fanden heraus, dass die ältesten Siedlungen in Bohinj bereits im 7. Jh. v. Chr. entstanden. Auf Ajdovski gradec wurden zahlreiche Gegenstände gefunden, die beweisen, dass dieser kleine Hügel zwischen dem 6. und 7. Jahrhundert v. Chr. ununterbrochen besiedelt wurde. Der Handel mit dem Eisen und anderen Halbfabrikaten verlief von den südlichen Bergen von Bohinj bis zur Küste. Heute wissen wir, dass Bohinj der St. Lucia Kulturgruppe angehörte, die ihr Zentrum in der Siedlung Most na Soči hatte. Später, im 1. Jh. v. Chr., war Bohinj als ein Teil der Königreichs Noricum bereits in den Eisenhandel einbezogen. Trotz der Tatsache, dass die Regierungszeit des Römischen Reiches mit sich zwar eine dünnere Besiedlung brachte, wurde Bohinj, nachdem die Festung auf Ajdovski gradec, einer Art Zufluchtsort (Refugium), errichtet worden war, immer wichtiger, da es außerhalb der Hauptstraßen lag und war deshalb ein Zufluchtsort für Urbewohner, die vor barbarischen Völkern flohen. Unter ihnen waren auch viele Slowenen, die von den Urbewohnern die Kunst der Eisenverhüttung lernten.
Mittealter und Neuzeit 
Das Mittelalter in Bohinj ist noch nicht gründlich erforscht worden. In einer schriftlichen Quelle taucht ungefähr zu dieser Zeit der Name Bohinj zum ersten Mal auf. Auch über das Eisenhüttenwesen in dieser Periode weiß man nur wenig. Trotzdem  lässt sich aus einer mündliche Überlieferung, die zwar keinen geschichtlichen Hintergrund hat und nach der zufolge eine Fürstin aus Kärnten mit Namen Hema im 11. Jahrhundert Eisenwerke bei Nomenje besaß (Hochöfen von St. Hema), darauf schließen, dass man sich auch in diesem Zeitalter weiterhin mit der  Eisenverhüttung beschäftigte.
Im 16. Jahrhundert blühte das Eisenhüttenwesen bzw. die Eisenverhüttung auf. Zahlreiche Eisenwerke entstanden in den Siedlungen Bistrica na Pozabljenem und Stara Fužina (Alter Hammer). Die Eisenproduktion veränderte sich aufgrund der großen Nachfrage, was zum größten Teil der Verdienst von Schmieden aus Laško war, die aus Friaul-Julisch Venetien nach Bohinj übersiedelten. Trotzdem hatten die Hammerwerke Schwierigkeiten mit der Rentabilität, weswegen sie auch eine Reihe von verschiedenen  Besitzern hatten.
Bohinj und die Familie Zois
Im Jahre 1777 kaufte Žiga Zois, ein Kulturmäzen, Mineraloge, Metallurge und Wirtschafter, die Eisenhütten. Er wendete seine ganze Energie dafür auf, Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftslage von Hammerwerken in Bohinj einzuleiten. Den alten und engen Weg durch Štenge, der bis dahin Bohinj mit der restlichen Region Kärnten verband, hatte er vergrößern lassen und somit entstand ein 3 Meter breiter Weg entlang des rechten Flussufers von Sava. In den Eisenwerken führte er eine neue Bergbauordnung ein, mit der er versuchte, die Versorgung der Hammerwerke mit Erz zu verbessern. Zois ließ außerdem eine Brücke, die heute unter dem Namen Hudičev most (Teufelsbrücke) über den Fluss Mostnica bauen. Mit Hilfe verschiedener Maßnahmen ermöglichte er die Erstbesteigung des höchsten Berges Sloweniens - Triglav.
 

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