Sommer Herbst Winter Frühjahr
Slovenščina English Deutsch 
   
 
 
Aktuelles Buchungen Nationalpark Triglav Julische Alpen AlpenblumenFestival WanderFestival
 
  Suchen:
 
 
 
Tor
Snow Showers
-11°C~-4°C
Sre
Fair
-14°C~-2°C
Čet
Snow Showers
-12°C~-5°C
Accomodation
Ankunft:
Tag Monat Jahr
Nächte Personen Kinder (Alt)
© feratel media technologies AG

Turistinformationsbüros
Reisebüros
Infos

 

 

Pantz-Seilbahn

Die Pantz-Seilbahn ist die älteste erhaltene Forstseilbahn Europas. Der Bau dieser Seilbahn ermöglichte die wirtschaftliche Nutzung der Wälder (niedrigere Holzabfuhrkosten, Rundholzabfuhr). Mit dieser Seilbahn begann die Ära des organisierten Wirtschaftens in den Wäldern von Jelovica. In den erhaltenen Plänen kann man heute noch die fortschrittliche Denkweise der damaligen Förster erkennen.

Blatni graben
1882-1964

BESCHREIBUNG 
Die Pantz-Seilbahn ist die älteste erhaltene Seilbahn in Europa, die zu forstwirtschaftlichen Zwecken gebaut wurde. Mit der Errichtung dieser Seilbahn blühte die Forstwirtschaft in Jelovica auf, da sie niedrigere Holzabfuhrkosten und Rundholzabfuhr ermöglichte. Mit dieser Seilbahn begann die Ära des geplanten Wirtschaftens in den Wäldern von Jelovica. In den erhaltenen Plänen kann man heute noch die fortschrittliche Denkweise der damalige Förster erkennen.  
ORT
Die Seilbahn befindet sich in der Schlucht des Flusses Sava Bohinjka. Die Talstation befindet sich genau neben der Hauptstraße Bled - Bohinj, in der Nähe der Seilbahn Blatni graben, die die Moore auf Rovtarica entwässerte. Oberhalb vom Blatnica Wasserfall befindet sich die Zwischenstation (beksel); die Oberstation steht über den Abgründen des Hochlands Jelovica. Unterm Dach versteckt sich das Trommelsystem, mit dem man das Seil aufrollte. Die Bahnstrecke verbindet alle Objekte.  
 
GESCHICHTE 
Die Seilbahn wurde 1882 von der Industriegesellschaft aus Kranj Kranjska Industrijska družba (KID), der die Wälder auf Pokljuka und Jelovica gehörten, gegründet. Der Gesellschaftsvorsitzende Lambert Pantz entwarf und patentierte die Seilbahn. 1871 kaufte die Gesellschaft die Wälder, die bis dahin im Besitz des heruntergekommenen Stahlarbeiters Ruardo gewesen sind. Besonders in den zugänglicheren Gegenden wurde viele Waldstücke beinahe völlig abgeholzt. Die Pendelseilbahn Blatni graben beförderte in 82 Jahren ungefähr eine halbe Million m3 Holz, Holzkohle, Brennholz und Rinden bergab. Aus der beförderten Holzmenge könnte im Tal ein 4m breiter Damm gebaut werden, der die Hälfte des Tales ausfüllen würde.
 Im Herbst begann man mit dem Lagern der gefällten Bäume, die beim ersten Schneefall von Fahrmännern auf die Oberstation transportiert wurden. Holzkohle, Brennholz und Rinden wurden mit einem Handschlitten befördert. Die Beförderungskapazität an Arbeitstagen betrug 30m3 Holz. Bei großer Nachfrage war die Seilbahn sogar bei Nacht im Einsatz. An manchen Tagen transportierte die Seilbahn sogar 40 Fuhrmänner auf die Oberstation. Im Tal wurden die Baumstämme mit Hilfe einer Holzrutsche bis zum Fluss Sava transportiert und zum Rechen (gennat gare) neben dem Sägewerk im Dorf Soteska. Der Rechen leitete die Baumstämme in einen Kanal weiter, der zum Industriegleis führte, wo man sie mit der Hand aus dem Wasser zog.  

Nachdem sie die Baumstämme zerkleinert hatten, wurden diese auf Pferden zum Bahnhofsstation Lesce befördert. 1906 wurde die Bohinj-Strecke eröffnet. Dank des Holztransports und der Bemühungen der Förster bekam der Dorf Soteska eine Bahnhofstation. 
TECHNISCHE DATEN
Pantzs Idee war es, eine Gravitationsseilbahn mit einem einzigen Tragseil zu entwickeln. Auf dem Tragseil werden die Gondeln auf- und heruntergerollt. Die beiden Gondeln begegnen sich auf der Ausweichstelle (beksel). Auf der Oberstation wurden die Seile mit einer komplizierten Kegeltrommel aufgerollt. Die Trommel reduzierte gleichzeitig auch den Einfluss der verschiedenen Längen des unteren und oberen Seilbahnabschnitts, da sich die Ausweichstelle wegen des Terrains nicht in der Mitte der Trasse befindet. Wegen des anspruchsvollen Terrains ist die Trasse in der horizontalen und vertikalen Richtung gebrochen. Die Seilbahn mit einem Höhenunterschied von 305 Metern ist 600m lang und als eine technische Sehenswürdigkeit geschützt.   

Talstation

Ausweichstelle (beksel)
 
Ausweichstelle

Innenraum der obersten Station

Oberste Station

Oberste Station
LANDSCHAFT 
Das enge Soteska-Tal ist eine Landschaft mit Hängen aus Kalkstein und dem wunderschönen, klaren Fluss Sava Bohinjka. In diesem Gebiet findet man Wärme liebende Gebirgspflanzen, die im Frühling und Sommer mit ihren einzigartigen Farben zu der Schönheit dieser Landschaft beitragen. Der Mensch hat dieses Gebiet bereits in der Eisenzeit bewohnt, was auch die Entdeckungen in der Höhle Ajdovska jama bestätigen. Der Bergpfad entlang der Seilbahn lockt zahlreiche Wanderer und Bergsteiger an und führt bis zu den Mooren auf Rovtarica. Für Besucher sind die Überbleibsel des alten Weges zu Bohinj (genannt Štenge) besonders interessant, da alte Eisenverhütungszeichen in den Felsen eingeritzt wurden. Diese Landschaft ist so reich, atemberaubend, vielfältig und so voller Überraschungen, dass sie beim schönen Wetter sicherlich einen unvergesslichen Tag erleben werden. 

Live Bilder
Kultur
Natur
 

 

Slow-Tourism
 
 
Copyright ©2007 Turizem Bohinj, Produkcija CC-Line d.o.o.