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Tomaž Godec MuseumMuseum Gorenjski muzej Kranj Zoisova 15 4264 Bohinjska Bistrica Tel.: 00386 (0) 4 5770142 GSM: 00386 (0)31 691823 Öffnungszeiten:
| 26. XII. - 30. IV. | 1. VI. - 31. VIII. | 1.V. - 30.VI. - 1.IX. - 25. X. | 10 - 12 16 - 18 Mi, Sa, So geschlossen | 10 - 12 17 - 20 Mo geschlossen | 10 - 12 16 - 18 Mo geschlossen |
Im Godec-Haus in Bohinjska Bistrica gibt es seit 1979 drei Museumssammlungen: DAS LEDERMUSEUM UND DAS KLEINE KRIEGSMUSEUM DER ISONZO-FRONT 1915 - 1917. Die dritte Sammlung ist kleiner und zeigt das Leben des ehemaligen Hausbesitzers - des ausgezeichneten Sportlers und Helden des Befreiungskrieges - Tomaž Godec. Als gelernter Gerber hatte er mit viel Mühe die Werkstatt seines Vaters gekauft und sich gleichzeitig intensiv mit Sport beschäftigt. Godec war ein begeisterter Bergwanderer und ein ausgezeichneter Skiläufer - von 1928 bis 1933 war er Mitglied der nationalen Skimannschaft. In Bohinj errichtete er die erste Sprungschanze in Jugoslawien. Die Erfahrungen, die er auf internationalen Wettläufen gemacht hatte, wusste er auch in seinem Heimatort zu nutzen. Im Ausland bemerkte er große Gesellschaftsunterschiede, was ihm dazu bewog, sich der kommunistischen Partei anzuschließen. Wie es sich für einen Kommunisten gehörte war er 1941 einer der Organisatoren der so genannten Volkerhebung von Bohinj. Am 19. April 1942 wurde er wegen Verrats von der deutschen Polizei festgenommen und als Geisel in Mauthausen erschossen. | 
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LEDERMUSEUM ist eine Rekonstruktion einer Lederwerkstatt, die sich bis zum zweiten Weltkrieg im Haus befand und in Besitz von Tomaž Godec war. Das einzige Ledermuseum Sloweniens zeigt den Besuchern, wie die Häute damals zu Leder verarbeitet wurden. Die frische Haut wurde erstmals im Bach hinterm Haus gewaschen, dann in einem Kalkbad eingeweicht und als das Haar wegfiel noch einmal gewaschen. Danach wurde das übrig gebliebene Fleisch und Fett mit einem besonderen Werkzeug von der Haut, die dann wieder gewaschen wurde, entfernt. Das Pigment und die Haarwurzel wurden dann auf der oberen Seite der Haut entfernt und nach Bedarf wurde die Haut noch verlängert. Nachdem man die Haut in Hunde-, Tauben- und Hühnerkot eingeweicht hatte, fing man mit dem Gerben an. Die Häute wurden in eine besondere Wanne gelegt, in der Gerbstoff und Wasser vermischt wurden. Der Gerbstoff wurde aus Fichtenrinde hergestellt, die man mit einer Wassermühle zerkleinerte. Die Haut in den Wannen musste täglich durchgemischt werden und neuer Gerbstoff musste hinzu gegeben werden. Nach sechs bis zwölf Monaten konnte man die Haut abtrocknen lassen um sie später in einem Fass einzufetten, durchzukneten und dann mit einem warmen Messer das übrig gebliebene Fett von ihr weg zu schneiden. Danach wurde sie mit einer Klinge geglättet und als sie trocken genug war, wurde sie noch einmal geglättet damit sie gleichmäßig dick war. In der letzten Phase genannt Brechen wurde die Haut weich und geschmeidig gemacht und war somit bereit für den Verkauf. |  |
KLEINES KRIEGSMUSEUM DER ISONZO-FRONT 1915 - 1917
zeigt den ersten Weltkrieg und zwar den nördlichen Teil der Isonzo-Front (vom Rand des Hochlandes Banjška planota bis zum Gipfel Mrzli vrh) und den nordöstlichen Teil der Oberkrain-Friont (vom Berg Krn bis zum Berg Rombon). Mehr als 1100 Exponate und Dokumente sind ausgestellt, die den Besucher auf eine einzigartige und zugleich erschütternde Art den Verlauf der strategischen Kämpfe und die Notlage, in der sich die Soldaten befanden, beschreiben. Die Sammlung zeigt außerdem auch die Kriegspropaganda, den Rohstoffmangel, die Probleme in der Gesellschaft und die Organisation des Hinterlandes und der Front. | |
KONSTITUIERUNG DES ZENTRALKOMITEES DER KPJ
Josip Broz - Tito hat während seines Aufenthalts in der Sowjetunion (von August 1938 bis Mai) von der Komintern den Auftrag erhalten, im damaligen Jugoslawien ein Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Jugoslawiens (Centralni komite Komunistične partije Jugoslavije; CK KPJ) zu gründen. Aufgrund dessen wurde zwischen dem 15. und 18. März 1939 in der Lederwerkstatt von Tomaž Godec eine Sitzung des engeren Kreises der Parteiführung einberufen, auf der sie sich als CK KPJ konstituierte. |
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