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St. Marjeta KircheSt. Marjeta Kirche: Auf einer Anhöhe neben der Straße vor dem Dorf Jereka steht inmitten des Friedhofs die St. Marjeta Kirche. Der Kirchturm befindet sich auf der Westseite und dient zugleich als Eingang, der mit Flusssteinen bepflastert ist. Das Hauptportal wurde aus grünem Peračica-Stein angefertigt und ist mit Blumenmotiven und den Initialen MRA, IHS IHP und der Jahreszahl 1744 verziert. Auch das Südportal ist aus demselben Material. Die Kirche wurde mehrere Male umgebaut, was die Jahreszahlen 1800, 1839 und 1849 auf dem Turm bestätigen. Die Kirche nahm ihre jetzige Gestalt im 18. Jahrhundert an. Das Schiffsgewölbe ist eigentlich ein Tonnengewölbe mit Kappen am Eingang. Auch das Schiffs- und Altarraumboden sind mit grünem Stein bepflastert und stammen aus der Mitte des 18. Jahrhundert. Die vergoldeten Altäre wurden aus Holz angefertigt. | | Die Barock-Schnitzereien stammen aus dem 18. Jahrhundert und sind charakteristisch für Bohinj. Der große Altar ist "golden" und stammt aus dem Jahre 1685. Unter der Hauptnische befindet sich die restaurierte Inschrift MARGARITA O.P.N./ SVPER ASPIDEM ET BASILICVM AMBVLABIS/ ET CONCVLABIS LEONEM ET DRACONEM. Die beiden Schnitzportale verbinden den Altar mit der Wand des Altarraumes. Die ersten zwei Seitenaltare sind im Rokoko-Stil gebaut und stammen aus dem 18. Jahrhundert. Der ¨Nordaltar ist der Mutter Gottes gewidmet, der Südaltar hingegen dem hl. Florian. Unter der Hauptnische befindet sich die Inschrift: HIC ARAE EST/ GRATIA/ CELSISSIMI AC REVERENDISSIMI/ S.R.I. PRINCIPIS, AC EPISCOPI LABACENSIS/ ERNESTI AMADEI EX COMITIBVS AB/ ATHEMBS ET OPE BENEFACTORVM/ ERECTA REN. MXMX. Auf den beiden Altären befinden sich Kanontafeln aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der Südaltar im Rokoko-Stil ist dem hl. Georg gewidmet und stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Neben der südlichen Schiffswand befindet sich der Altar der hl. Uršula mit der Inschrift S. URSVLA/ ORA PRO NOBIS 1698. Auf der linken Seite, oberhalb des Portals befindet sich ein Bild des hl. Lovrenc und auf der rechten Seite eine Figur mit einer goldenen Robe. Bedeutend sind außerdem das Einlegeteil der barocken Kommode, die aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt, die Vorderseite des Gestühls mit der Jahreszahl 1705 im Altarraum und die Truhe - eine schöne aber leider beschädigte Tischlerarbeit aus dem Ende des 17. Jahrhunderts.
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